Manila
Manila, die Millionenmetropole am Manila Bay, ist seit 1975 Hauptstadt der Philippinen, und somit auch kulturelle Hochburg des Inselstaates. Es herrscht zu jeder Tages- und Nachtzeit ein buntes Treiben auf den Straßen. Die Menschen fahren mit bunten Jeepneys, Militärjeeps, die noch aus der Zeit der US-amerikanischen Besatzungszeit stammen, durch die Straßen, oder sind mit dem Fahrrad unterwegs. Trotz der Andersartigkeit der Stadt, wird sich ein Europäer hier wohl sehr schnell wohl fühlen, denn überall trifft man auf eine unglaubliche Freundlichkeit, die einem wohl sonst fast nirgends auf der Welt entgegen kommt. Die meisten Menschen sprechen Englisch, sodass die Verständigung meistens gewährleistet ist. Manila ist einer der Einkaufsmetropolen der Philippinen.


Es gibt etwa zehn Shopping-Malls, die in ihrer Größe und Vielfältigkeit nicht mit europäischen Einkaufszentren zu vergleichen sind. Auch die Filipinos besuchen diese Malls regelmäßig, um Entspannung vom Alltagsstress zu finden. In den über 200 Kinos Manilas, werden sehr viele internationale Filme gezeigt, sollte man den Abend auch einmal ruhig angehen lassen.
Reist man nach Manila, sollte man sich die Festung Fuerza de Santiago nicht entgehen lassen. Sie gehört zum Stadtviertel Intramuros, welches zur spanischen Kolonialzeit komplett eingemauert wurde. Architektonisch interessant sind außerdem die zahlreichen Kirchen der katholisch-geprägten Stadt. Die San Augustín-Kirche, ist nicht nur die älteste Kirche der Philippinen, sondern gehört auch zum Weltkulturerbe, aufgrund ihres beträchtlichen Alters (fertig gestellt 1606), und ihrer interessanten Bauart. Wer sich außerdem für Land und Leute interessiert, dem sei das Nationalmuseum der Philippinen sehr ans Herz gelegt. Über Botanik, Anthropologie, bis hin zur Kunst gibt es hier zahlreiche Ausstellungen.
Den Abend kann man dann mit einer Bootsfahrt auf dem Manila Bay ausklingen lassen, bevor man sich ins Nachtleben der Millionenstadt stürzt.

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